Tauchen im Team

Steffen Scholz zum Thema

Tauchen im Team

VDST Referent zum Thema Tauchen im Team ist Herzenssache. Was ist zu beachten – welche Ideen sind zu sammeln.

Der ehemalige Marineoffizier ist gewohnt in Teamstrukturen zu arbeiten und hat sich lange Gedanken gemacht das TEAM im Tauchsport zu etablieren

Die Schlüsselfrage wird zu Beginn gestellt: Wer hat sich nach einem Tauchgang schon mal gefragt, was ist denn bei diesem Tauchgang eigentlich passiert? Eigentlich hab ich doch währenddessen schon gemerkt, dass das schief geht …

Wie plane ich einen Tauchgang im Team, so dass jeder in seiner Komfortzone bleiben kann?

  • Was ist die Mission für diesen Tauchgang?
  • Tauchgebiet
  • Voraussetzungen für den Tauchgang

Beispiel aus der Pilotenwelt:

Der Copilot und der Pilot sind eines in den Abläufen. Der eine weis zu jedem Zeitpunkt über den Status der Vorgänge und kann vom anderen übernehmen.

Das geht nur wenn beide Partner so kommunizieren, das sie eins werden – ein Team

Standardisierung der Kommunikation ist hier das Zauberwort: Jeder muss zu jedem Zeitpunkt wissen was gerade passiert.

I see what i expect. Ich sehe, was ich erwarte.

Prozeduren müssen vereinheitlicht sein um in einem Team problemlos Tauchen zu können. Beispiel : Out of Gas- wenn ich zu meinem Partner gehe erwarte ich den Automaten den der Partner atmet und warte nicht, bis er etwas aus der Tasche fummelt. Wenn nicht, kaufe ich ein

Ticket for Trouble

Notwendig sind einheitliche Skils und eine einheitliche Ausrüstung

Ressourcen richtig planen. Eine 10l Flasche in einem Team ist oftmals ein Risiko. 30 m – 10l Flasche im Extremfall bleiben 4 Minuten. Daher sollten diese ausreichend geplant werden. Auch die 50bar Regel ist Zwischenzeitlich überholt. Heute haben wir Umkehrdruck.

Innovationen müssen vor dem Tauchgang kommuniziert werden.

Egal ob Ausrüstung, Zeichen oder andere Neuerungen.

Tauchen im Team ist die leistungsfähigere Variante für einen Tauchgang. Der Team-Gedanke hält mehr und mehr Einzug in die Tauchausbildung des VDST